reichling

Prof. Dr. Helmut Reichling

Aus meinem Tagebuch
Eindrücke und Erlebnisse an der Fachhochschule in Zweibrücken 
September
2001

Fachhochschule in Zweibruecken

Der Monat September war wohl weltweit von den Ereignissen des 11. September in New York überschattet. Die Kommentatoren in den Medien behaupten, danach wäre nichts mehr so wie es vorher war. Das darf nicht sein, denn damit hätten die Terroristen ihr Ziel erreicht.
Unsere Hochschule hat nicht nur die Aufgabe zu Forschen und zu Lehren, sondern wir haben vom ersten Tag an unsere Aufgabe darin gesehen, die Persönlichkeit unserer Studentinnen und Studenten zu bilden. Gerade deshalb gehört dieses Thema im September 2001 in mein Tagebuch.

Unsere Fachhochschule in Zweibrücken hat den Leitspruch "Think Global".
Das dürfen wir gerade jetzt nicht vergessen.
Wir leben hier auf dem Campus mit Studenten aus aller Welt zusammen. Als Modell einer künftigen Weltgesellschaft.
Dieses Zusammenleben darf künftig nicht von Mißtrauen und Angst geprägt sein.
Die Studenten und Studentinnen aus den arabischen Ländern und diejenigen deutschen Studenten, die ihre religiösen Wurzeln im Islam haben, waren mir seit Jahren besonders ans Herz gewachsen. Noch heute bin ich besonders stolz darauf, dass der erste Preis, den unsere Fachhochschule in Zweibrücken für eine hervorragende Diplomarbeit erhielt an eine Studentin aus Syrien ging. 

Hüter des Friedens und der Freiheit

Niemals werde ich in meinen muslimischen Studenten potentielle Terroristen sehen.
Und ich ermahne sie gleichzeitig, niemals die wahre Lehre des Propheten zu verlassen,
 die nur durch die Schrift selbst gelehrt werden kann und nie den falschen Propheten zu folgen.
Denkt an meine Worte und begebt Euch nicht auf die dunkle Seite der Macht, die Seite des Satans.
Helft mit die Welt der Freiheit, des Friedens und der Liebe aufzubauen.
Als ein gemeinsames Bauwerk aller Menschen, die die Macht des Allerhöchsten in sich spüren.

               Der Islam und das Christentum sind Bruderreligionen. Das darf niemals vergessen werden.
Jeder Muslim, der als Selbstmord-Attentäter unbeteiligte Menschen tötet versündigt sich ebenso an seinem Glauben,
wie jeder Christ der das Gebot der Feindesliebe vergißt und nach Rache ruft.
Hier steht die Sure "Al Imran" aus dem Qur-An:

Al Imran

 

Der Teufel in New York

Dieses Bild ist von mehreren Bildbearbeitungsexperten in den USA überprüft worden. Es handelt sich um eine Originalaufnahme vom Terroranschlag auf das WTC .
Ich glaube nicht, dass sich der Teufel hier als Abbild gezeigt hat, vielmehr hat er sich in den Taten der Menschen gezeigt, die diesen Anschlag verübt haben, und er wird sich zeigen in der Rache die verübt wird und die Rache die auf die Rache folgt.
Das ist das Werk des Teufels.
Die größte Leistung des Teufels in unserer Zeit besteht jedoch darin, uns davon überzeugt zu haben, dass es ihn nicht gibt.



Auf der hellen Seite der Macht steht Christian Loch, der seine Diplomarbeit im Studiengang Digitale Medien dem Thema STAR WARS gewidmet hat.
Nachdem seine Arbeit von den beiden Prüfern, Prof. Rehfeld und mir benotet wurde, stellte er sich dem dritten und letzten Teil seiner Diplomarbeit, dem Kolloquium, das die Prüfungsordnung in diesem Studiengang vorschreibt.
Auf diese Aufgabe hat er in besonderer Weise gemeistert. "Sehr gut" für Christian Loch, von dem wir hoffen, dass künftige STAR WARS Episoden, zumindest in wichtigen Details, seine Handschrift tragen.

Möge die Macht mit ihm sein.

Kolloqium Christian Loch

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